Warum so böse mit Weihnachten, wenn es vorbei ist?

In vielen Blogs lese ich, dass, kaum ist Neujahr vorbei, die komplette Weihnachtsdekoration inclusive Baum gaaanz schnell verschwinden muss. Ich kann das nicht so recht nachvollziehen, weil ich meine Deko auch nach dem 1. Januar noch mag und unser Bäumchen in diesem Jahr nicht die Spur nadelt. Überhaupt: Gestern erst war Dreikönig, und wenn Engel, Weihnachtsbaum und Krippe dann schon wieder im Keller bzw. der Deponie verweilen, wohin sollen sich Kaspar, Melchior und Balthasar dann eigentlich begeben? Vielleicht liegt es an meiner Sozialisation in den erzkatholischen Paderborner Landen, aber als Kind war für mich die Weihnachtszeit erst an Maria Lichtmess beendet – also am 2. Februar. Mittlerweile habe ich mich damit arrangiert, irgendwann in der zweiten Januarwoche schweren Herzens alle Weihnachtssachen zu verräumen, aber den missionarischen Eifer, mit dem manche das tun, verstehe ich nicht. Ist doch noch so lang bis Ostern, und was hängt man bis dahin ins Fenster, und warum keine Kerzchen mehr entzünden, vor allem, wenn draußen meterhoher Schnee liegt? Merkwürdig das …

2 Responses to “Warum so böse mit Weihnachten, wenn es vorbei ist?”

  1. Schussel says on :

    Ja! Ja!
    Bei uns war das früher auch so, also erzkatholisch und Baum bis Maria Lichtmeß und sowas. Und ich finde das schön. Jetzt ist doch Weihnachtszeit! Ich ordne das Baumabräumen am zweiten Weihnachtstag (oder so ähnlich) zugegebenermaßen einfach in die gleiche Kategorie ein wie die Lebkuchen im September und die Osterhasen kurz nach Silvester. Unser Baum jedenfalls steht noch und ist immer noch hübsch. :)

  2. Uta says on :

    Patricia, ich verstehe dich so gut. Normalerweise kann ich mich auch überhaupt nicht trennen, ABER dieses Mal war mir glaub ich nicht einen einzigen Tag danach und jeden Abend den Baum allein anzustarren, macht mich echt depressiv!

    LG Uta

Leave a Reply