Salatfreitag
Die Tagesmutter, die unsere beiden Großen betreut hat und unserer Familie dabei sehr ans Herz gewachsen ist, hat uns irgendwann von ihrem Freitagabend-Ritual erzählt: Am Freitagabend mussten die Kinder spätestens um 19 Uhr das Wohnzimmer verlassen, auch als sie älter waren, bekamen Cola, Chips und Hörspiele aufs Zimmer, während die Eltern ihren kinderfreien Abend einläuteten, kochten, spielten und gepflegt eine Flasche Wein öffneten. Mir hat die Idee des kinderfreien Abends sehr gefallen (okay, irgendwann früher oder später ist der Abend immer kinderfrei, aber eben die Routine dahinter fand ich reizvoll), so dass es bei uns im Haus seit einiger Zeit den kinderfreien Freitagabend gibt. Bislang ohne Cola und Chips, dafür aber mit Hörspielen in den Kinderzimmern, und wir schnippeln oder brutzeln uns unsere kinderfreie Mahlzeit. Heute abend Rohkostplatte mit Ayvar-Dressing (das ist das rote Zeugs da neben dem Salat, und nein, ich weiß, ich bin kein Foodstylist, aber das Foto ist eher für Dokumentationszwecke, falls mich die Kinder in 20 Jahren mal fragen, was wir so am kinderfreien Freitagabend gemacht haben … )


Wunderbare Idee! Bei uns noch zu früh. Oder vielleicht doch nicht?
Grüße, Georg