Schreibfaul
Daher auch nur Stichpunkte:
- Eine Woche Urlaub an der Ostsee ist schön, aber viel zu wenig, um richtig in Ferienstimmung zu kommen.
- Eine dicke Erkältung mitten im Urlaub ist hundsgemein, kommt aber häufig, wenn ich anfange, mich zu entspannen. Ich nenne das mittlerweile schon “Entspannungsschnupfen”.
- Wenn man plötzlich Zeit hat, richtig viel nachzudenken, weil die Kinder mit dem Papa unterwegs sind, so kann das ganz schön anstrengend bis schmerzhaft sein.
- Wenn man am 18. den Arbeitsvertrag unterschreibt (dessen Konditionen man bis heute nicht kennt) und am 23. mit der Arbeit beginnt, so ist das ganz schön knapp.
- Wenn Lehrer in die Ferien abgetaucht sind (die ich ihnen gönne) und man für eine Klasse noch so gar keine Ahnung hat, was man mit ihr tun könnte, so verursacht das bei gern im Voraus planenden Menschen wie mir langfristig Bauchweh. Alternativ bereite ich einfach vor, was ich gern mache, hah …
- Die Kinder wünschen sich Kaninchen und wir sind auf der Suche nach einer ästhetisch ansprechenden, artgerechten Unterkunft für den Garten (bloß kein Verschlag …)
- Wir haben eine Fallback-Liste und Ausstiegs-Szenarien erarbeitet, für alle Fälle …
- Der Lavendel blüht und erinnert mich daran, dass ich doch eigentlich gern auf einem Resthof in der Toskana leben möchte – mit einem Haufen Kinder, einer großen Küche, viel Zeit, fernab vom deutschen Steuerrecht, exakt geschnittenen Rasenfeldern und der Tagesschau um 20 Uhr.

Ich komm mit!
*gg* – gern! Hatten Sie da nicht nen großen Bus zur Verfügung?
Zuwenig Sitzplätze für die vielen Kinder….wir treffen uns dort, wie war noch gleich die Adresse??
Liebe Patricia,
nun ist Dein ach so berechtigtes Frustposting über die unseligen formalen Regelungen schon eine Weile her, vielleicht hat sich da was zum Positiven gewendet? (Nee nee, naiv bin ich nicht. Aber die Hoffnung soll man trotzdem nicht aufgeben
)
)
Und nun fängst Du bald an …
Ich wollte hier einfach nur kurz hinterlassen, dass ich Dir alles alles Gute wünsche für den Start, dass ich es bewundernswert finde, dass Du Dir diese schwere Zeit zumutest, aber vor allem auch zutraust! Bei allem, was da nicht einfach werden wird – ich habe das so ähnlich durchgemacht – es ist, Schritt für Schritt und immer nach dem Motto “Was geht, geht. Und was nicht, das eben nicht.” doch zu schaffen. Ich drücke Dir alle Daumen, dass Dir nicht noch mehr idiotische formale Hürden aufgestellt werden, und dass Deine Begeisterung für diesen Beruf (doch: die lese ich schon jetzt heraus) Dich trägt, in den kommenden Monaten.
Alles alles Liebe
Uta
(die noch fünfeinhalb Wochen Ferien vor sich hat
Liebe Uta,
hab vielen Dank für deine lieben Worte! Ich bin leider noch nicht viel weiter gekommen bezüglich dieses bürokratischen Wahnsinns. Bezirksregierung sagt, ich muss noch einmal Pädagogik studieren, Landesregierung sagt nein, was für ein Quatsch! Der Hauptseminarleiter sagt, bringen Sie doch mal Ihr Zeugnis vorbei. Das mache ich dann nächste Woche. Es ist tröstlich zu hören, dass du es auch geschafft hast – in den letzten Tagen war ich mehrfach kurz davor, vor allem wegzulaufen … Ich wünsch dir noch einen wunderschönen Resturlaub!