Kindermund
Der Mittleren fliegt eine kleine Fliege ins Auge. Das Auge tränt Das Kind ruft empört: “Erst fliegt sie in mein Auge, und dann macht sie dort auch noch ganz viel Pi.pi!”
Der Mittleren fliegt eine kleine Fliege ins Auge. Das Auge tränt Das Kind ruft empört: “Erst fliegt sie in mein Auge, und dann macht sie dort auch noch ganz viel Pi.pi!”
Gestern waren wir beim wirklich wunderschönen Sommerfest des Hofes, der uns wöchentlich mit Obst und Gemüse beliefert. Wir wissen jetzt, wo die Dinge wachsen, die wir essen. Wie Rinderzucht nach Bioland-Kriterien funktioniert und wie aus Milch Joghurt und Käse werden. Die Preise waren mehr als sozial: Ein Euro fürs Ausreiten mit dem Pony durchs Gelände, 1,20 Euro für große Stücke Butterkuchen und 1,80 Euro für fair gehandelten Latte Macchiato. Die Kinder hatten enorm viel Spaß, die Milchkühe mit Kartoffeln zu füttern, und während ich stand und auf die Zweijährige wartete, die verzückt die kleinen Hühner beobachtete, stieß ich auf dieses Schild, das offenbar aus den 50ern an der Scheunentür übrig geblieben war. Nix mit Pe.epshow ![]()
und ohne Telefon war ich, von einer Minute auf die andere. Das wäre ja nicht weiter schlimm, und ich könnte mich durchaus ein paar Tage mit Büchern, Zeitungen und anderen Medien vergnügen, aber berufsbedingt benötige ich meinen Internetanschluss dringend, zumal ich gerade in einer Schlusskorrekturschleife hänge. Der Anruf beim Provider brachte folgende Ratschläge: a) Ziehen Sie den Stecker der FritzBox raus und wieder rein (ja, was denkst du denn, was ich die letzte Stunde getan habe) und b) ziehen Sie alle Stecker, suchen Sie das dreigliedrige Verbindungskabel mit Y-Polarität und entkoppeln Sie den Splitter vom Netzwerk. (ähm ja, nein, wie war das jetzt?)
Das Ende vom Lied nach nochmaligem Anruf beim Kundenservice: Die FritzBox ist defekt, es wird eine neue zugeschickt. Das kann aber dauern. Frau P. wird nervös bis aggressiv. Ihr fällt Werbung von Prepaid-UMTS-Sticks in die Hände und sie denkt: Das ist es. Fährt in die Nachbarstadt, wo es in sieben (!) Läden keine UMTS-Sticks mehr zu kaufen gibt. Was machen die Leute denn nur damit? Im achten Laden gibt es zwar einen Stick, aber keine Frequenzen für meinen Wohnort. Im neunten Laden, dem Magenta-Riesen, dann einen sauteuren Stick, der auch funktioniert, aber fröhlich-beschwingtes Arbeiten mit Publishing-Software, die auf externen Servern läuft, sieht anders aus. Heute brachte der Paketbote dann endlich die neue Box, die sich auch ohne Auffinden des dreigliedrigen y-poligen Verbindungskabels problemlos anschließen ließ. Online, also bin ich. Heureka!