Schlafen, schlafen, schlafen

Wie kommt es eigentlich, dass ich, obwohl mittlerweile alle Kinder mehr oder weniger durchschlafen, morgens immer noch am Tisch sitze und gähne? Warum schlafe ich mittags ein, wenn ich das kleine Mädchen hinlege? Und warum kommt mir, wenn die Restfamilie ausgeflogen ist, nichts Sinnvolleres in den Kopf als mich ins Bett zu legen und die Augen zu schließen? Gibt es so etwas wie habitualisiertes Müdesein? Oder bauen sich die Schlafdefizite der Babyzeit so langsam ab? Habe ich einen Schlaf-Counter, der nicht Ruhe gibt, bevor ich die letzte Stunde aufgeholt habe? Fragen über Fragen. Und vor allen Dingen: früher, also im Studium, konnte ich Nächte durchwachen, egal ob mit Feiern oder Lernen, und am nächsten Morgen bin ich Laufen gegangen. Ich dachte immer, im Alter benötigt der Mensch weniger Schlaf?! Vielleicht brauche ich einfach eine neue Kaffeemaschine ….

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