Großfamilienfeeling
Wenn 1,2 Kilo Kartoffeln und 1 Kilo Äpfel nicht reichen für ein Mittagessen (Reibekuchen).
Wenn der Obsthändler unseres Vertrauens fragt, ob er die 10 Kilo Äpfel, die wir monatlich brauchen, mit zum Auto tragen soll.
Wenn ein Blechkuchen an einem Nachmittag verspeist wird.
Wenn der Inhalt der Gemüsekiste so umfangreich wird, dass er auf zwei verteilt werden muss.
Wenn ich überlege, statt 750g Brot lieber 1000g pro Tag zu backen.
Wenn 500g Mehl für die Sonntagsbrötchen nicht mehr reichen.
Wenn ich nicht mehr 280, nicht 350, sondern einfach gleich 500g Nudeln koche.
Wenn es nach dem abendlichen Kochen keine Reste mehr für den nächsten Tag gibt.
Wenn ich über die Anschaffung größerer Töpfe nachdenke.
Wenn ich feststelle, dass sich die Ausgaben für Lebensmittel in den letzten Monaten um 20-30 Euro erhöht haben.
Dann merkt man, dass da drei stetig wachsende Kinder am Tisch sitzen und es sich schmecken lassen. Manchmal fühle ich mich beim Hineinschaffen der Lebensmittel in Keller und Kühlschrank wie ein Eichhörnchen. Nur: das Eichhörnchen kommt damit über den Winter. Ich muss den Vorrat wöchentlich neu bestücken.
