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	<title>Patricia &#187; Alltagsfreuden</title>
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		<title>Heute beim Discounter</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Mar 2011 20:38:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ordinarylife</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltagsfreuden]]></category>
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		<description><![CDATA[der mit A beginnt und I endet. Wir stehen an der Kasse. Vor bzw. hinter uns ein Ehepaar um die 50. Er packt tonnenweise Gammelfleisch, Weißbrot und Dosengemüse aufs Band, sie befindet sich noch bei den frischen Schnittblumen und schnappt sich nach langem Suchen einen Strauß rosa Tulpen. &#8220;Huch, die sind ja gar nicht nass unten! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>der mit A beginnt und I endet. Wir stehen an der Kasse. Vor bzw. hinter uns ein Ehepaar um die 50. Er packt tonnenweise <span style="text-decoration: line-through;">Gammel</span>fleisch, Weißbrot und Dosengemüse aufs Band, sie befindet sich noch bei den frischen Schnittblumen und schnappt sich nach langem Suchen einen Strauß rosa Tulpen. &#8220;Huch, die sind ja gar nicht nass unten! Günnndaar, hier gibts Blumen, die brauchen kein Wasser!&#8221; Günther dreht sich zu ihr um und sagt erfreut: &#8220;Ach, das is ja praktisch, Isolde, pack gleich zwei Sträuße ein, die Gaby hat doch nächsten Monat Geburtstag!&#8221;</p>
<p>Liebe Gaby, falls du das hier im April liest und rosa Tulpen bekommst, die noch frisch und knackig ausschauen: Finger weg, es muss sich um genmanipulierte Pflanzen handeln. Falls die Blumen aber welk sind, hat das Ladenpersonal einfach vergessen, Wasser in die Vasen zu füllen und damit Günther und Isolde auf eine völlig falsche Spur gebracht. Falls du gar keine Blumen bekommst, freu dich einfach über die Pralinen!</p>
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		<title>Ohne Kinder fehlt dir was</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Mar 2011 14:12:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ordinarylife</dc:creator>
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		<description><![CDATA[- Kleine Speckärmchen, die dich um halb sieben umarmen und flüsternd fragen, wann wir endlich aufstehen. - Geplünderte Keksdosen um sieben. (stell dir vor, du müsstest das alles allein essen!) - Ein gezogener Milchzahn um halb acht direkt unter deinen fehlsichtigen Augen (woher auch sonst solltest du wissen, dass Milchzähne, wenn sie ausfallen, gar keine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>- Kleine Speckärmchen, die dich um halb sieben umarmen und flüsternd fragen, wann wir endlich aufstehen.</p>
<p>- Geplünderte Keksdosen um sieben. (stell dir vor, du müsstest das alles allein essen!)</p>
<p>- Ein gezogener Milchzahn um halb acht direkt unter deinen fehlsichtigen Augen (woher auch sonst solltest du wissen, dass Milchzähne, wenn sie ausfallen, gar keine lange Wurzel mehr haben?)</p>
<p>- Eine Menge kleiner Menschen, die dir helfen, die zwanzig Brötchen zu essen, die du im morgendlichen Überschwang gebacken hast.</p>
<p>- Die kühle Brise während des Duschens, die dich abhärtet, weil das jüngste Kind zum zehnten Mal die Badezimmertür geöffnet hat.</p>
<p>- All die Erprobungen deiner Geduld, wenn du im Auto sitzt, dem einen Kind die Puppe, dem anderen der Fotoapparat und dem dritten die Legoprinzessin fehlt.</p>
<p>- Die Möglichkeit, an Elternabenden und auf Spielplätzen kostenlos und unauffällig empirische Sozialstudien an einem großen Probandenkreis zu betreiben.</p>
<p>- Der Grund, jeden dritten Sonntag den Tierpark aufsuchen zu dürfen. Allein als Erwachsener wird man vor all den schönen Wildgehegen stets schräg angeschaut.</p>
<p>- Nützliches Fachwissen über europäische Wildvogelarten, Rot- und Damwild, Wildschweine und Wölfe. (stell dir vor, du bist allein unterwegs und da kommt so ein Wolf des Weges)</p>
<p>- Das Nutellaglas im Haus. (ohne Kind wirkt das irgendwann übrig geblieben und macht beim Alleinverzehr nur dick &#8211; s.o.)</p>
<p>- Das Argument dafür, warum man gerade nicht putzt, sondern faul in der Sonne sitzt. (man muss ja schließlich Kräfte sammeln, wenn der Alltag weitergeht)</p>
<p>- Die Erfahrung langjähriger Mediatorentätigkeit, die den Streit um den besseren Platz in der Badewanne genau so ernst nimmt wie die Frage, ob jetzt Helvetica oder Arial besser als Bildunterschrift taugt. (hey, andere müssen dafür mehrtägige teure Seminare besuchen!)</p>
<p>- Die Farbreste auf der Sonntagszeitung, die den Anzeigenteil mit den Heiratsanzeigen in suppiges Braun und den Fall Gut.tenberg in Tiefrosa tauchen.</p>
<p>- Die Entschuldigung dafür, dass man in der Weihnachtszeit alle Märchen-Neuverfilmungen schauen möchte.</p>
<p>- Das Korrektiv gegen die Spießigkeit des Alters, die sich irgendwann unweigerlich einstellt (wer sich in Begleitung von Menschen befindet, die überall ihre Meinung sagen, in den unmöglichsten Situationen Kekse essen und Wasser trinken wollen und in überfüllten U-Bahnen nach der Toilette fragen, kann sich keine gepflegte Langeweile erlauben)</p>
<p>- das randvolle Leben.</p>
<p>- Das Bewusstsein für Zeit, Vergänglichkeit und die Unwiderruflichkeit des Augenblicks.</p>
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		<title>Big Brother is Watching You</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 20:56:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ordinarylife</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltagsfreuden]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Siebenjährige hat vor zwei Wochen sein Sparschwein geschlachtet und sich eine kleine, feine Digitalkamera gekauft. Seitdem knipst er Gott und die Welt und natürlich seine Kaninchen. 1800 Bilder zeigte der Counter letztens an. Am Sonntag war er stundenlang damit beschäftigt, alle Räume des Hauses aus allen Winkeln abzulichten, inclusive der Schrank- und Schubladeninhalte. &#8220;Für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Siebenjährige hat vor zwei Wochen sein Sparschwein geschlachtet und sich eine kleine, feine Digitalkamera gekauft. Seitdem knipst er Gott und die Welt und natürlich seine Kaninchen. 1800 Bilder zeigte der Counter letztens an. Am Sonntag war er stundenlang damit beschäftigt, alle Räume des Hauses aus allen Winkeln abzulichten, inclusive der Schrank- und Schubladeninhalte. &#8220;Für Go.ogle House View&#8221;, antwortete er auf meine Frage, was er denn da treibe. &#8220;Die gibt es zwar jetzt noch nicht, aber vielleicht in ein paar Jahren, da wird dann dein Haus von innen fotografiert und du kannst dir anschauen, wie andere Leute so wohnen.&#8221; (die Oma hatte dem Kind vor ein paar Tagen erklärt, dass man ihr Haus jetzt bei Goo.gle Stre.et View sehen könne) Da ich mit Hals- und Bauchweh und dem damit verbundenen Selbstmitleid keine Energie für pädagogisch wertvolle Diskussionen über Privatsphäre und Co. hatte, murmelte ich nur: &#8220;Ah, und das ist dann ganz toll?&#8221; Der Sohn bejahte. Einen Abend später dann saß er auf dem Sofa und löschte ein Bild nach dem anderen. Auf die Frage, warum er sein Sonntagnachmittagwerk zerstöre, sagte er: &#8220;Ich habe überlegt, ist ja irgendwie doof, wenn jeder Mensch auf der Welt plötzlich mein unaufgeräumtes Kinderzimmer sehen kann!&#8221; Danke, liebe Einsicht, manchmal kommst du auch, ohne dass ich meinen Mund öffnen muss &#8230;</p>
<p>Postscriptum: Dass man bei Stre.et Vi.ew sein Haus auch verpixeln lassen kann, wusste das Kind noch nicht. Es hätte im Falle seines Kinderzimmers sicher davon Gebrauch gemacht.</p>
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		<title>Sonntag in der Provinz</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Feb 2011 13:31:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ordinarylife</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein ganz gewöhnlicher Sonntag. Und ich bin froh darüber &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein ganz gewöhnlicher Sonntag. Und ich bin froh darüber &#8230;</p>

<a href='http://patricia.laocoon.de/2011/02/20/sonntag-in-der-provinz/tulpen1/' title='tulpen1'><img width="150" height="150" src="http://patricia.laocoon.de/wp-content/uploads/2011/02/tulpen1-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="tulpen1" title="tulpen1" /></a>
<a href='http://patricia.laocoon.de/2011/02/20/sonntag-in-der-provinz/zimtschnecken/' title='zimtschnecken'><img width="150" height="150" src="http://patricia.laocoon.de/wp-content/uploads/2011/02/zimtschnecken-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="zimtschnecken" title="zimtschnecken" /></a>
<a href='http://patricia.laocoon.de/2011/02/20/sonntag-in-der-provinz/saline2/' title='saline2'><img width="150" height="150" src="http://patricia.laocoon.de/wp-content/uploads/2011/02/saline2-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="saline2" title="saline2" /></a>
<a href='http://patricia.laocoon.de/2011/02/20/sonntag-in-der-provinz/saline/' title='saline'><img width="150" height="150" src="http://patricia.laocoon.de/wp-content/uploads/2011/02/saline-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="saline" title="saline" /></a>
<a href='http://patricia.laocoon.de/2011/02/20/sonntag-in-der-provinz/nurich/' title='nurich'><img width="150" height="150" src="http://patricia.laocoon.de/wp-content/uploads/2011/02/nurich-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="nurich" title="nurich" /></a>
<a href='http://patricia.laocoon.de/2011/02/20/sonntag-in-der-provinz/lesen/' title='lesen'><img width="150" height="150" src="http://patricia.laocoon.de/wp-content/uploads/2011/02/lesen-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="lesen" title="lesen" /></a>
<a href='http://patricia.laocoon.de/2011/02/20/sonntag-in-der-provinz/dorf2/' title='dorf2'><img width="150" height="150" src="http://patricia.laocoon.de/wp-content/uploads/2011/02/dorf2-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="dorf2" title="dorf2" /></a>
<a href='http://patricia.laocoon.de/2011/02/20/sonntag-in-der-provinz/dorf/' title='dorf'><img width="150" height="150" src="http://patricia.laocoon.de/wp-content/uploads/2011/02/dorf-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="dorf" title="dorf" /></a>

<p><a href="http://patricia.laocoon.de/wp-content/uploads/2011/02/tulpen1.jpg"></a></p>
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		<title>Hach &#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Dec 2010 16:33:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ordinarylife</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Rührseligkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Morgens um sechs treibt der Wind Eisregen mit sachtem Klopfen ans Dachfenster. Das kleine Mädchen erwacht davon und flüstert: &#8220;Mama, ist das?&#8221; &#8220;Schnee, oder Regen&#8221;, entgegnete ich. &#8220;Nein&#8221;, flüstert das das kleine Mädchen, &#8220;Weihnachtsmann is daußen!&#8221; Einen Augenblick lang war er da, der Zauber der Kindheit. Der Weihnachtsmann, der übers Dach stiefelt und den Schornstein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Morgens um sechs treibt der Wind Eisregen mit sachtem Klopfen ans Dachfenster. Das kleine Mädchen erwacht davon und flüstert: &#8220;Mama, ist das?&#8221; &#8220;Schnee, oder Regen&#8221;, entgegnete ich. &#8220;Nein&#8221;, flüstert das das kleine Mädchen, &#8220;Weihnachtsmann is daußen!&#8221; Einen Augenblick lang war er da, der Zauber der Kindheit. Der Weihnachtsmann, der übers Dach stiefelt und den Schornstein sucht &#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Solche Sachen &#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Nov 2010 19:39:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ordinarylife</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Dies und das]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; passieren auch immer nur dir&#8221;, sprach der Mann, und ich fühlte mich beinahe bemüßigt, mich zu verteidigen. Nicht nur, dass ich nachts mit Schlüsseldiensten verloren gegangene Schlüssel mit Riesenmagneten aus Gullideckeln ziehe, nein, ich habe Affären mit Lila-Regenhosen-Männern mit Kopfbeleuchtung. Und das kam so: Die Kinder spielten Gespenst, mal wieder, liegt angesichts der Novemberdunkelheit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; passieren auch immer nur dir&#8221;, sprach der Mann, und ich fühlte mich beinahe bemüßigt, mich zu verteidigen. Nicht nur, dass ich nachts <a href="http://patricia.laocoon.de/2010/02/20/schlussel-erlebnis/">mit Schlüsseldiensten verloren gegangene Schlüssel mit Riesenmagneten aus Gullideckeln ziehe,</a> nein, ich habe Affären mit Lila-Regenhosen-Männern mit Kopfbeleuchtung. Und das kam so: Die Kinder spielten Gespenst, mal wieder, liegt angesichts der Novemberdunkelheit auch nahe, man muss gar nichts dafür tun, einfach nur auf den Anbruch der Dunkelheit warten und dann das Licht nicht anstellen. Während also drei mit Handtuch bzw. Laken bedeckte Kinder buhu-rufend durchs dunkle Haus geisterten, klingelte es an der Tür. Davor stand der Herr von den Stadtwerken auf der alljährlichen Suche nach den Zählerständen, bekleidet mit der eben erwähnten lila Regenhose und einer türkisen Regenjacke. Etwas verwirrt ob dieser Farbkombi und da ich ja nun im Dunkeln stand und nie so genau weiß, ob man sich nicht lieber den Ausweis zeigen lassen sollte, bevor man vor den Augen seiner Kinder von armen Irren zu Boden geschlagen wird, murmelte ich etwas von &#8220;Gespenst gespielt und darum so dunkel!&#8221;</p>
<p>&#8220;Kein Problem!&#8221;, rief der Regenhosen-Mann, &#8220;spielt ruhig weiter, ich habe eine Kopfleuchte!&#8221; Sprachs und kramte seine Kopfleuchte raus und zog sie sich über den Kopf. Selbstverständlich hätte ich das Licht anstellen können, aber offenbar hatte der Stadtwerke-Mann seit langer Zeit nicht mehr Gespenst gespielt und entwickelte im Lauf der nächsten 10 Minuten große Freude daran. Die Kinder starrten ihn an wie Hui Bu, während er im Dunkeln die Kellertreppe hinunterstieg, nur mit Taschenlampe und Kopfleuchte Strom- und Wasserzähler ausfindig machte, alles brav notierte und uns dann wieder Richtung Haustür verlassen wollte.</p>
<p>Nun stand im Hauseingang aber schon der just in diesem Augenblick von der Arbeit zurückgekehrte mir anvertraute Ehemann &#8211; und meine Erläuterung &#8220;Wir haben Gespenst gespielt!&#8221;, verbunden mit einer Ehefrau und drei (Klein-)kindern, die nebst einem Gummihosenmann mit Taschenlampe durchs völlig dunkle Haus liefen, sorgte für besorgte Verwirrung (aber keine Ähäkrise, das dann doch nicht <img src='http://patricia.laocoon.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> ) &#8230;</p>
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		<title>An mein Herz, Süße &#8230;!</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 11:45:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ordinarylife</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute Mittag beim Anschnallen des großen Töchterchens stieß ich mir den Kopf am Türrahmen des Autos. &#8220;Aua, Mama, das tat weh, nicht wahr? Das lag bestimmt daran, dass du heute Nacht wieder ein Stück gewachsen bist!&#8221;, tönte es mir aus dem Auto entgegen. Man sagt ja immer, Kinder spiegeln &#8211; ich warte auf den Tag, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute Mittag beim Anschnallen des großen Töchterchens stieß ich mir den Kopf am Türrahmen des Autos. &#8220;Aua, Mama, das tat weh, nicht wahr? Das lag bestimmt daran, dass du heute Nacht wieder ein Stück gewachsen bist!&#8221;, tönte es mir aus dem Auto entgegen. Man sagt ja immer, Kinder spiegeln &#8211; ich warte auf den Tag, an dem sie mir erzählen, dass ich sicher nur so schlecht gelaunt bin, weil ich schlecht geschlafen habe &#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Zeit</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Jun 2010 11:49:21 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Dies und das]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit ich weiß, dass ich in sieben Wochen wieder arbeiten gehe, wird mir schmerzhaft bewusst, wie viel Zeit ich derzeit habe. Nicht unbedingt für mich, um die Füße hochzulegen und mich dem Müßiggang hinzugeben, sondern dafür, die vielen klitzekleinen Kleinigkeiten des Lebens mit den Kindern auszukosten. Zeit, morgens vor dem Kindergarten noch eine Geschichte zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit ich weiß, dass ich in sieben Wochen wieder arbeiten gehe, wird mir schmerzhaft bewusst, wie viel Zeit ich derzeit habe. Nicht unbedingt für mich, um die Füße hochzulegen und mich dem Müßiggang hinzugeben, sondern dafür, die vielen klitzekleinen Kleinigkeiten des Lebens mit den Kindern auszukosten. Zeit, morgens vor dem Kindergarten noch eine Geschichte zu lesen, auf dem Weg zum Kindergarten zu trödeln, Feuerkäfer anzuschauen, auf Bordsteinkanten zu balancieren, Abschiedsrituale zu genießen. Mit dem kleinen Kind zu spielen, gemeinsam lange, leckere Gerichte zu kochen, backen, basteln. Zeit, sich mit Freunden und Freunden der Kinder zu verabreden, zum Schwimmen und Turnen zu gehen, Zeit, Vögel zu beobachten, Blüten zu trocknen, Regenwurmhäuser zu bauen, Blumenketten zu flechten. Zeit für gemeinsame Mahlzeiten, Zeit zum Zuhören, zum Schweigen, zum Reden, zum Streiten, ohne dabei gereizt und ungerecht zu werden. Was für ein Geschenk. Und das zwei Jahre lang! Und die Zeit hat mich ein Stück weit näher zu mir selbst gebracht, und so war es auch meine Zeit.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Das kann passieren &#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 11:58:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ordinarylife</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230; wenn man sich als einziges Haus in der ordentlichen Nachbarschaft weigert, das &#8220;Un&#8221;kraut zwischen den Pflastersteinen auf dem Hof wegzurupfen oder mit Giftspritze zu vergraulen:  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; wenn man sich als einziges Haus in der ordentlichen Nachbarschaft weigert, das &#8220;Un&#8221;kraut zwischen den Pflastersteinen auf dem Hof wegzurupfen oder mit Giftspritze zu vergraulen:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://patricia.laocoon.de/wp-content/uploads/2010/06/blumen2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-938" title="blumen2" src="http://patricia.laocoon.de/wp-content/uploads/2010/06/blumen2.jpg" alt="blumen2" width="560" height="420" /></a></p>
<p> </p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://patricia.laocoon.de/wp-content/uploads/2010/06/blumen1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-939" title="blumen1" src="http://patricia.laocoon.de/wp-content/uploads/2010/06/blumen1.jpg" alt="blumen1" width="560" height="420" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Hibbelig</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 09:43:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ordinarylife</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Berufliches]]></category>
		<category><![CDATA[Dies und das]]></category>

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		<description><![CDATA[Vorgestern hatte ich ein sehr aufschlussreiches Gespräch an einem Gymnasium, das gerade mal 11 Kilometer entfernt liegt. Eine unglaublich nette Rektorin, die meinen Lebenslauf durchscannte und sagte &#8220;Oooh, damit bekommen Sie an jeder Schule sofort eine Stelle!&#8221; (ich zweifle ja noch, ob das so ist, aber trotzdem war es Balsam auf meiner eineinhalb Jahre alten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vorgestern hatte ich ein sehr aufschlussreiches Gespräch an einem Gymnasium, das gerade mal 11 Kilometer entfernt liegt. Eine unglaublich nette Rektorin, die meinen Lebenslauf durchscannte und sagte &#8220;Oooh, damit bekommen Sie an jeder Schule sofort eine Stelle!&#8221; (ich zweifle ja noch, ob das so ist, aber trotzdem war es Balsam auf meiner eineinhalb Jahre alten Hausfrauen-Seele, die, je länger sie zu Hause weilt, desto mehr Zweifel an sich, dem bisherigen Bildungs- und Berufsweg und dem Lebenssinn an sich hegt &#8230;). Ein sehr nettes Gespräch also, in dem sie mir die Möglichkeit skizzierte, berufsbegleitend das Zweite Staatsexamen zu absolvieren, auch das in Teilzeit möglich (wenn ich Sie mir so anschaue, glaube ich, Sie schaffen das), sogar eine Verkürzung auf 18 Monate sei möglich, die Bezahlung besser als im Referendariat, und der Einstieg möglich, da Stellen frei seien und frei würden, auf die mein Profil passe. Während ich auf dem Ledersessel im Rektorenzimmer saß, passierte Seltsames: ich bekam plötzlich ganz große Lust, hier und jetzt zu arbeiten, und noch besser, ich hatte das Gefühl, ICH KANN DAS. (zu Hause zwischen Wisch- und Windeleimer zweifele ich oft arg an meinen Kompetenzen und habe das Gefühl, ich verliere mehr und mehr davon, also nicht die sozialen, eher die beruflichen &#8230;) Jetzt warte ich auf die Ausschreibungen, die irgendwann im Frühling erfolgen sollen (hoffe, dass die Rektorin sich nicht im Nachhinein überlegt, dass sie doch keine Lehrerin möchte, die zwischendurch in bekloppten Internet-Klitschen gearbeitet hat), danach muss ich mich einer bösen, bösen Auswahlkommission stellen (sagte ich schon, dass ich Mitglieder staatlicher Prüfungsämter LIEBE?) und mit unverschämt viel Glück könnte ich ab Sommer die Ärmel hochkrempeln und loslegen &#8211; 20 Minuten vom Wohnort entfernt, in den Fächern, die ich studiert habe, in einer Schule, die handlungsorientiert und lebenspraktisch ausgerichtet ist, eine engagierte Geschichts- und Deutschlehrerin sucht, die auch mal Ausstellungen in Museen organisiert und und und &#8230; Ich bin nach dem Gespräch zurückgefahren und fühlte mich wie ein Terrier, der sich in einen Pantoffel verbissen hat. Bleibt zu hoffen, dass ich den Pantoffel behalten darf (und ihn nicht zerfleddere &#8230;). Und ja, ich weiß, Lehrer sein ist hart, zermürbend, frustrierend, entmutigend und manchmal lebensgefährlich, aber ich will das jetzt trotzdem!</p>
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