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	<title>Patricia &#187; Dies und das</title>
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	<description>Just an Ordinary Life</description>
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		<title>Ach Schei &#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 07:43:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patricia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dies und das]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe neben meinen Studienfächern auch Erziehungswissenschaften studiert. Mit Abschluss. Wie es sich für jeden Lehramtsstudenten gehört. Daneben auch die Fachdidaktik meiner beiden Fächer. Darum bin ich davon ausgegangen, weil auch die Prüfungsordnung für die Ausbildung von Seiteneinsteigern es so formuliert, dass ich während meiner Ausbildung nicht noch einmal Erziehungswissenschaften studieren muss, da halt dokumentierter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe neben meinen Studienfächern auch Erziehungswissenschaften studiert. Mit Abschluss. Wie es sich für jeden Lehramtsstudenten gehört. Daneben auch die Fachdidaktik meiner beiden Fächer. Darum bin ich davon ausgegangen, weil auch die Prüfungsordnung für die Ausbildung von Seiteneinsteigern es so formuliert, dass ich während meiner Ausbildung nicht noch einmal Erziehungswissenschaften studieren muss, da halt dokumentierter Abschluss und so. Pustekuchen. Heute unterrichtete mich die Bezirksregierung, dass ich demnächst jeden Samstag die Schulbank drücken muss, um noch einmal Erziehungswissenschaften zu studieren. Und nach einem Jahr den Abschluss zu machen, den ich eigentlich schon habe. Meine Frage: wie viel passt in mein Leben noch hinein? Eigenständiger Unterricht &#8211; ja. Den hatte ich auch schon vorbereitet für die ersten Wochen des neuen Schuljahres. Das Zweite Staatsexamen und die dazu nötigen Seminare &#8211; ja. Auch darauf war ich vorbereitet. Aber doch nicht noch ein kompletter Studiengang am Wochenende inclusive Prüfungen &#8211; in Themen, die ich alle schon einmal durchgekaut habe. Das Wochenende brauche ich, um den Unterricht der nächsten Woche vorzubereiten, mich auf Unterrichtsbesuche einzustimmen usw &#8230; &#8211; ganz zu schweigen davon, dass da noch die Familie einen Anspruch auf mich erhebt (und ich auf sie). Alles Scheiße, deine Elli.</p>
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		<title>Kleine Sadisten &#8211; mitten unter uns?</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 07:40:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patricia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dies und das]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie kommt es eigentlich, dass die Mitwelt mit eigentlich guten Nachrichten oftmals nur schlecht umgehen kann? Was mich manchmal stutzig macht ist Folgendes: wenn es einem schlecht geht, wenn der Job auf der Kippe steht, das Leben unrund läuft &#8211; dann sind da viele Menschen, die sagen, das sei ja nun schade, und &#8220;Ach Ihr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie kommt es eigentlich, dass die Mitwelt mit eigentlich guten Nachrichten oftmals nur schlecht umgehen kann? Was mich manchmal stutzig macht ist Folgendes: wenn es einem schlecht geht, wenn der Job auf der Kippe steht, das Leben unrund läuft &#8211; dann sind da viele Menschen, die sagen, das sei ja nun schade, und &#8220;Ach Ihr Armen!&#8221; und und und &#8230; Komischerweise aber &#8211; bei guten Nachrichten &#8211; da schweigen diese Menschen oft stumm, oder sie finden Dinge, die an den guten Nachrichten nun aber gar nicht so gut sind. Versteht mich einer? Ich kam über <a href="http://mairlynd.wordpress.com/2010/07/19/was-mich-betrubt/">diesen Blogeintrag von Mairlynd</a> darauf: Was zur Hölle ist so schlimm daran, ein zweites Kind dicht nach dem ersten zu bekommen, dass man statt Vor &#8211; und Mitfreude nur die Probleme kommunizieren kann, die das aufwirft?  Gleiches gilt derzeit für mich: wenn ich erzähle, dass ich ab August in den Schuldienst gehe und berufsbegleitend meinen letzten Abschluss anstrebe, werden aufgeregt die Augenbrauen hochgezogen. Niemand sagt &#8220;Hey, toll, finde ich gut!&#8221;, die Mehrheit aber &#8220;Waaaaas? Wie willst du das denn machen mit den drei Kindern? Weißt du nicht, dass das sausausau-anstrengend wird? Das schafft man gar nicht. Warum tust du das?&#8221; Einige von diesen entsetzten Aufschreien, verbunden mit Horrorschilderungen aus ihrer eigenen Ausbildungszeit oder von Menschen, die man kennt, stammen von Lehrern. Andere von Müttern &#8211; Nur-Müttern, 8-Stunden-Teilzeit-Müttern. Fast nur von Müttern eigentlich, wenn ich es recht überlege. Ich bin in den letzten Wochen mehr als einmal verwirrt aus solchen Gesprächen gegangen. Ja, ich weiß, es wird ein riesiger Batzen Arbeit. Nicht lustig, sicherlich nicht. Und ich behalte mir auch vor, alles hinzuwerfen und freiberuflich weiterzuarbeiten, bevor die Familie mit mir am Steuer vor die Wand fährt. Aber wäre in solch einer Situation nicht etwas anderes angebracht als alles kaputt zu reden? Am Wochenende dann erreichte mich die Mail einer alten Freundin, selbst Lehrerin. Sie schrieb sinngemäß: &#8220;Du brauchst dir keine Sorgen zu machen. Das ist ein stressiger, aber schöner Beruf. Ich möchte keinen anderen. Und auch an der Schule kochen alle nur mit Wasser, das kriegst du hin!&#8221; Ich habe ein Tränchen verdrückt, als ich das las, weil ich dachte ja, das ist es &#8211; die erste normale Reaktion auf eine normale Nachricht!</p>
<p>Aber was ist das andere? Das Problematisieren, Kaputtreden, Schlechtmachen? Was steckt da in unserem Gegenüber? Und die bange Frage: Mache ich das am Ende auch bei anderen?</p>
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		<title>Bienenstich</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 19:39:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patricia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dies und das]]></category>

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		<description><![CDATA[Gabs hier &#8211; gleich zwei Mal diese Woche. Nicht diesen leckeren, mit Mandeln obendrauf und Sahnecreme drunter, neee, in den Fuß. Zuerst traf es den Großen draußen beim Fußballspielen &#8211; eine Biene hatte sich in seinen Sandalen verirrt und ihren Stachel in seinen Zeh gerammt. Nach Stachelausziehen, Zwiebelauflegen, Kühlen und Apis sowie Hochlagerung des Fußes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gabs hier &#8211; gleich zwei Mal diese Woche. Nicht diesen leckeren, mit Mandeln obendrauf und Sahnecreme drunter, neee, in den Fuß. Zuerst traf es den Großen draußen beim Fußballspielen &#8211; eine Biene hatte sich in seinen Sandalen verirrt und ihren Stachel in seinen Zeh gerammt. Nach Stachelausziehen, Zwiebelauflegen, Kühlen und Apis sowie Hochlagerung des Fußes ging es dem Verwundeten abends wieder ganz gut. Heute dann war ich das Opfer. Zugegeben, ich dumme Nuss bin auch völlig barfuß durch den Garten gelaufen, aber der Rasen war frisch gemäht, aller Klee weg. Wer denkt daran, mitten im grünen Gras auf Bienen zu treten? Jedenfalls konnte ich den Schmerz des Großen richtig gut nachvollziehen. Was mich aber wirklich ge- und berührt hat, waren meine fleißigen Ersthelfer. Der Sohn rief: &#8220;Warte, Mama, ich trage dich rein!&#8221; (nein, keine Sorge, konnte er natürlich nicht &#8230;), und während ich den dicken roten Zeh unter kaltem Wasser kühlte, rasten die Großen in den Keller, bewaffneten sich mit Zwiebeln, die der Große weltmännisch zerteilte, die Mittlere flutete bei der Zubereitung von Eiswasser das Badezimmer und die Kleinste schob den Küchenstuhl zum Kühlschrank, um einen Kühlakku zu suchen. Meine Kinder &#8211; schön, dass man sich im Zweifelsfall auf euch verlassen kann! <img src='http://patricia.laocoon.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Wie fein</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 09:02:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patricia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dies und das]]></category>

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		<description><![CDATA[Manche Dinge erledigen sich quasi von allein und über Nacht. Ich hatte ja immer noch darüber gegrübelt, ob es nicht sinnvoller, stressärmer und toller sei, ins Referendariat zu gehen statt direkt ins Angestelltenverhältnis mit begleitender Ausbildung. Gestern kam dann meine Zulassung zum Referendariat: Da die Gymnasien der Umgebung überfüllt sind, die Gesamtschulen hingegen Lehrer suchen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manche Dinge erledigen sich quasi von allein und über Nacht. Ich hatte ja immer noch darüber gegrübelt, ob es nicht sinnvoller, stressärmer und toller sei, ins Referendariat zu gehen statt direkt ins Angestelltenverhältnis mit begleitender Ausbildung. Gestern kam dann meine Zulassung zum Referendariat: Da die Gymnasien der Umgebung überfüllt sind, die Gesamtschulen hingegen Lehrer suchen, wurden kurzfristig alle Schulformwünsche über den Haufen geworfen und die Bewerber umgeschichtet &#8211; und zur Auswahl stünden für mich drei Schulen in Stadtteilen, in die man nicht unbedingt freiwillig ziehen würde. Sicher, wäre eine Bereicherung für mein Blog gewesen, künftig so Geschichten wie <a href="http://fraufreitag.wordpress.com/">Frau Freitag</a> posten zu können, aber irgendwie ist das Leben schon anstrengend genug, da reicht als Betätigungsfeld auch das nette Gymnasium nebenan &#8230; (und ich habe einen Heidenrespekt vor all den Lehrerinnen und Lehrern, die an besagten Schulen täglich ihrer Arbeit nachgehen!)</p>
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		<title>Im Regen getanzt &#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 09:10:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patricia</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230; hätte ich gestern Abend gern, aber da gab es ja noch diese heftigen Gewitter, die mich dann doch nur von innen das Schauspiel haben bewundern lassen. Es ist herrlich frisch draußen, der Himmel blau, der Wind kühl und kräftig und es duftet nach Sommer, Lavendel, Wildrosen und sauberer Luft! Die Gartenkräuter sind wieder annähernd [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; hätte ich gestern Abend gern, aber da gab es ja noch diese heftigen Gewitter, die mich dann doch nur von innen das Schauspiel haben bewundern lassen. Es ist herrlich frisch draußen, der Himmel blau, der Wind kühl und kräftig und es duftet nach Sommer, Lavendel, Wildrosen und sauberer Luft! Die Gartenkräuter sind wieder annähernd grün und stehen aufrecht, die Kinder haben zur Abwechslung etwas länger geschlafen und ich verdränge gerade gepflegt, dass mir die Tochter eben erzählte, ein Kind aus ihrer Kindergartengruppe, &#8220;das, mit dem ich auf dem Schaukelpferd saß&#8221;, habe gestern in hohem Bogen gek.o.t.zt. Bitte, lass es Phantasie sein, oder eine Folge zu heftigen Schaukelpferdreitens, Noro and Rota and whoever you are, go home!</p>
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		<title>Heiß</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 06:42:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patricia</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nicht nur draußen, sondern auch drinnen und noch dazu die Körpertemperatur. Nachdem die Kleinste das Fieber ohne alles bekämpft hatte, lagen an den darauf folgenden Tagen die beiden anderen Geschwister flach &#8211; mit ähnlich atemberaubenden Temperaturen (40,5 war der Durchschnitt) wie die Kleine. Dazu gesellte sich dann noch Kopf- und Halsweh &#8211; und verbunden mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht nur draußen, sondern auch drinnen und noch dazu die Körpertemperatur. Nachdem die Kleinste das Fieber ohne alles bekämpft hatte, lagen an den darauf folgenden Tagen die beiden anderen Geschwister flach &#8211; mit ähnlich atemberaubenden Temperaturen (40,5 war der Durchschnitt) wie die Kleine. Dazu gesellte sich dann noch Kopf- und Halsweh &#8211; und verbunden mit der Schwüle der letzten Tage war das alles nicht so ganz lustig &#8230; Mittlerweile sind wir alle wieder bei Normaltemperatur angelangt &#8211; also nicht draußen, da geht es weiter mit der Affenhitze &#8211; und heute beginnen die Ferien, und die Bücher auf dem Schreibtisch, die ich eigentlich noch durchgearbeitet haben wollte, bevor die lieben <span style="text-decoration: line-through;">Sieben</span> Drei hier sechs Wochen das Haus unsicher machen, sind nur an- und keineswegs durchgelesen. Und da war es wieder, das schlechte Gewissen, das Gefühl der Unzulänglichkeit, die leichte Verzweiflung, weil die Ansprüche viel zu hoch sind und die Realität zum Tiefstapeln zwingt.</p>
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		<title>Und da war es wieder &#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 20:12:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patricia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dies und das]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; das Fieber. Zwischen Fieberkrampf und heute liegen zwei Monate, in denen das kleine Kind zwar auch mal Fieber hatte, aber nicht mit einer solchen Heftigkeit. Von 39 Grad am Morgen kletterte das Fieber trotz Ibuprofen- und Paracetamolgabe im Wechsel plus Wadenwickel nach dem Mittagsschlaf auf astronomische 40,6 Grad. Während ich mit der Kinderärztin telefonierte, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; das Fieber. Zwischen Fieberkrampf und heute liegen zwei Monate, in denen das kleine Kind zwar auch mal Fieber hatte, aber nicht mit einer solchen Heftigkeit. Von 39 Grad am Morgen kletterte das Fieber trotz Ibuprofen- und Paracetamolgabe im Wechsel plus Wadenwickel nach dem Mittagsschlaf auf astronomische 40,6 Grad. Während ich mit der Kinderärztin telefonierte, um in Erfahrung zu bringen, ob man die Dosierungsvorgaben für Fiebermittel kurzfristig überschreiten dürfe, verdrehte das Kind verdächtig die Augen und wurde sehr sehr apathisch. Dabei blieb es dann aber glücklicherweise auch &#8211; kein Krampf, nur Fieber, Fieber, Fieber und ein kleines, äußerst mattes Kleinkind. Ich habe das Kind danach nicht mehr von meinem Arm gelassen, nur gesessen, gekühlt, getupft &#8211; bis der Allerbeste kam (ich habe es heute nicht einmal mehr geschafft, allein zu sein mit meiner Angst) und wir zur Kinderärztin fuhren. Das Kind hat nichts. Nur Fieber. Zwischendurch &#8211; bei &#8220;nur&#8221; 39,7 &#8211; war es fast wieder das Alte, mittlerweile sind wir wieder bei 40,2. Ich fühle mich wie vom Panzer überrollt &#8211; und in meinem zermatschten Hirn veranstalten Sorgen und klamme Gedanken eine wüste Kakophonie.  Das Kind war im Schnitt die letzten zwei Monate alle eineinhalb Wochen krank &#8211; kann man das einem Arbeitgeber erklären? Selbst wenn ich nur die Hälfte davon übernehme, käme ich alle drei Wochen auf Krankheitstage. Würden wir eine talentierte, kinderfreundliche Ersatzoma finden, die das Kind auch kränkelig betreut, käme die mit einem fieberkrampfenden Kind klar? Welche Drogen nimmt eigentlich Ur.sula von der Ley.en? Heid.i Kl.um? Müssen die nie weinen? Kann es nicht mal regnen?</p>
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		<title>Hihi &#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 12:03:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patricia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dies und das]]></category>

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		<description><![CDATA[Genau DAS hätte MIR auch passieren können &#8230; (nennt man das nun pragmatisch, realitätsnah oder pessimistisch?) &#8211; und nein, eigentlich ist das hier ein fußballfreies Blog, nur diese eine Schlagzeile   &#8230;
Nach der Rückkehr vom Duell in der Vorschlussrunde in Kapstadt konnte die siegreiche Truppe nur noch eine Nacht in ihrem Quartier im Hilton-Hotel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Genau DAS hätte MIR auch passieren können &#8230; (nennt man das nun pragmatisch, realitätsnah oder pessimistisch?) &#8211; und nein, eigentlich ist das hier ein fußballfreies Blog, nur diese eine Schlagzeile <img src='http://patricia.laocoon.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  &#8230;</p>
<p><em>Nach der Rückkehr vom Duell in der Vorschlussrunde in Kapstadt konnte die siegreiche Truppe nur noch eine Nacht in ihrem Quartier im Hilton-Hotel in Sandton verbringen. Oranje hat dort einen Monat gewohnt. Der niederländische Verband KNVB gab an, bei der Buchung nicht damit gerechnet zu haben, dass das Team soweit kommen würde. </em></p>
<p>(Quelle: ZEIT über den WM-Finalisten Oranje)</p>
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		<title>So viel &#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 08:07:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patricia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dies und das]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; derzeit um die Ohren, dass die Zeit zum Nachdenken, Spüren, Hören fehlt. Hier im Blog großes Schweigen, im Leben draußen viel Veränderung. Demnächst ich wieder arbeitend, immer noch zweifelnd, ob das alles gut gehen kann, da alle zwei bis drei Wochen eines der Kinder mit Husten, Magen-Darm oder Bindehautentzündung kindergartenuntauglich ist. Da ich gern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; derzeit um die Ohren, dass die Zeit zum Nachdenken, Spüren, Hören fehlt. Hier im Blog großes Schweigen, im Leben draußen viel Veränderung. <span id="more-975"></span>Demnächst ich wieder arbeitend, immer noch zweifelnd, ob das alles gut gehen kann, da alle zwei bis drei Wochen eines der Kinder mit Husten, Magen-Darm oder Bindehautentzündung kindergartenuntauglich ist. Da ich gern durchstarten möchte, nicht ständig fehlen, aber auch nicht meine kranken Kinder allein lassen möchte. Kopfzerbrechen, nebenbei schon Vorbereitung aufs neue Schuljahr, so weit das die Zeit zulässt &#8230; Überhaupt Zeit. Ich bräuchte mindestens 36 Stunden pro Tag, davon bitte 12 ohne Kinder, denn mit ihnen geht so gut wie gar nichts, nicht einmal ein Gespräch über den Stundenplan im nächsten Schuljahr, weil IMMER, wenn ich den Telefonhörer in die Hand nehme, um ernsthafte Gespräche zu führen, irgend etwas ist &#8211; sei es, dass jemand hingefallen ist, auf der Toi.lette Feuchttücher benötigt, dringend ein Butterbrot geschmiert bekommen möchte oder oder &#8230;</p>
<p>Noch mehr Wechsel auch bei den Kindern: Die beiden Mädchen gehen ab August endlich in ihre und unsere Traum-<a href="http://patricia.laocoon.de/2009/10/28/ach-mensch/">Kita hinter den Bergen bei den sieben Zwergen</a>. Das ist schön, aber eben auch anders. Also hier Abschied feiern, Kuchen backen, Abschlussgespräche.</p>
<p>Und dann der Große. Ich habe länger gezögert, hier etwas darüber zu schreiben, weil ich die Klischees kenne, weil ich vielleicht böse Kommentare befürchte, weil es nicht so locker flockig klingt wie so ein Blogcontent doch eigentlich sein sollte. Er war gerade drei Tage sechs, als er in die Schule kam. Alle, von der Amtsärztin über die Sozialpädagogin der Schule bis hin zu den Erzieherinnen hatten uns bestätigt, er sei ein fittes und cleveres Kerlchen, genau richtig für die Schule. Aber die Schule war rückblickend nicht richtig fürs Kind. Das Kind, das schon Rechnen und Schreiben konnte, wurde von Woche zu Woche unglücklicher, fand keine Freunde unter den fußballspielenden und raufenden Jungs, hing dafür mehr mit Mädchen ab &#8211; so weit so gut, dachten wir. Bis am Elternsprechtag die Klassenlehrerin ein Fass aufmachte, das uns fast mit umrollte. Das Kind spiele ja nicht mit Jungs, prügle sich nicht einmal (sic!), sei emotional nicht gefestigt (er hatte einmal geweint, als sein Lieblingsbleistift in der Mitte durchgebrochen war), erzähle einfach sehr viel und überhaupt habe sie nicht den Eindruck, er sei ein Schulkind. Nun bin ich ja geübt in pädagogischen Gesprächen und konnte auch meinen Standpunkt deutlich machen. Zu Hause aber habe ich geweint &#8211; mehr als einmal. Zum letzten Mal, als der Sohn im Rahmen einer Ausnahmesituation seine Hausaufgaben nicht machen konnte. Die kleine Schwester war mit Notarzt und langem Fieberkrampf ins Krankenhaus eingeliefert worden, ich nicht da, die Kinder völlig verstört. EINMAL hat das Kind seine Hausaufgaben vergessen &#8211; wir alle wohl &#8211; und es hagelte einen bösen Eintrag. Mein Einwurf, dass wir alle am Vortag eine lebensbedrohliche Situation erlebt hätten, wurde mit einem &#8220;Dennoch bleibt es dabei, er hat seine Hausaufgaben nicht gemacht!&#8221; weggewischt. Der Sohn, das eigentlich clevere Kerlchen, wurde von Tag zu Tag schul-unlustiger, stellte sich bei einfachen Aufgaben merkwürdig tumb an und verkroch sich morgens unter der Bettdecke, um nicht zur Schule zu müssen. Noch schlimmer auch, dass die Dinge, die ihm vorher sehr viel Spaß gemacht hatten, draußen in der Natur zu sein, zu handwerken, malen und und und &#8230; plötzlich auch uninteressant wurden. Wir haben geredet &#8211; mit der Lehrerin, mit dem Kind &#8211; aber irgendwie änderte sich nicht viel.</p>
<p>Nun saß ich Anfang des Jahres mit Waldorflehrern am Tisch - selbstironischen, ideologiekritischen, weltoffenen Lehrern. Irgendwann kam das Gespräch auf meinen Sohn und die Idee eines Probe-Unterrichts kam auf. Der Sohn hospitierte im letzten Monat eine knappe Woche und kam zum ersten Mal seit Monaten strahlend aus der Klasse: es hatte ihm Spaß gemacht. Tränen, als die Probetage vorbei waren. Und das Tollste für ihn: &#8220;Mama, die prügeln sich gar nicht auf dem Schulhof, sondern reden!&#8221; Eine Woche konnte ich meinen Sohn, der laut Lehrerin in Mathe &#8220;weit, weit hinter den anderen liegt&#8221; (sie misst das nicht am Verständnis der Rechenoperationen, sondern an den durchgearbeiteten Seiten im Übungsheft), in selbiger Schule dabei beobachten, wie er Aufgaben im Zahlenraum bis 50 rechnete, ohne dafür seine Finger zu benutzen &#8211; mit Leichtigkeit. Glücklich. Wir haben es uns trotzdem nicht leicht gemacht, Bücher gelesen, ich habe in verschiedenen Klassen hospitiert, mit anderen Eltern gesprochen &#8211; und anderen Kindern der Schule. Das eine erzählte uns ungefragt, es gucke am liebsten &#8220;Mona der Vampir&#8221; (so viel zum Medien-Tabu <img src='http://patricia.laocoon.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> , das andere, es sei ja gegen alles geimpft, seine Klassenkameraden übrigens auch &#8230; (offenbar wenig militante Impfgegner unter den Eltern). Im Kunstraum steht ein Fernseher, der auch benutzt wird. Langer Rede kurzer Sinn: ab nächstes Schuljahr gehen wir unter die Waldis &#8211; die Schule befindet sich ca. 10 Minuten von meiner neuen, es gibt eine Ganztagsbetreuung, gutes, vollwertiges Mittagessen &#8211; und hoffentlich bald im Leben des Kindes wieder mehr Lächeln und weniger Krampf.</p>
<p>Nein, wir sind keine Eltern, die alles Leid von unseren Kindern fernhalten wollen &#8211; ich denke, bei vielen Dingen müssen Kinder lernen, ihren Weg allein zu gehen und auch einmal Dürren durchzustehen, um daran stark zu werden. Aber es gibt ein Maß in meinem Kopf, ein Maß, wie viel Schmerz und Leid ich zumuten und dabei den Rücken stärken kann, ein Maß aber auch, bei dem man, wenn es überschritten ist, die Notbremse ziehen und die Weichen anders stellen muss. Und jetzt gilts &#8220;nur noch&#8221;, die neuen Wege zu beschreiten &#8230;</p>
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		<title>Kettensägen-Massaker</title>
		<link>http://patricia.laocoon.de/2010/06/29/kettensagen-massaker/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 07:14:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patricia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dies und das]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Nachbar von gegenüber schneidet seit sechs Uhr heute Morgen die Hecke. Dschimm, dschimm, dschimm &#8211; fein, exakt, gerade und kurz. Das Töchterchen sitzt am Frühstückstisch, löffelt sein Müsli und lauscht dem Getöse. Plötzlich und unangekündigt völlige Stille. Das Kind hält inne, runzelt die Stirn und sagt: &#8220;Oh, offenbar hat er zum Schluss sich selbst durchgesägt!?&#8221;
Disclaimer: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Nachbar von gegenüber schneidet seit sechs Uhr heute Morgen die Hecke. Dschimm, dschimm, dschimm &#8211; fein, exakt, gerade und kurz. Das Töchterchen sitzt am Frühstückstisch, löffelt sein Müsli und lauscht dem Getöse. Plötzlich und unangekündigt völlige Stille. Das Kind hält inne, runzelt die Stirn und sagt: &#8220;Oh, offenbar hat er zum Schluss sich selbst durchgesägt!?&#8221;</p>
<p>Disclaimer: Das Kind ist nicht einmal fünf. Wir schauen nur <em>Sandmännchen</em> und ab und an <em>Lauras Stern</em>. In unserem Haushalt gibt es ausschließlich Bilderbücher mit friedlichem Inhalt. (Den Nachbarn sah ich glücklicherweise kurze Zeit später im Garten. Unversehrt.)</p>
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