Im Sommer
- schläft das jüngste Kind nicht vor 21 Uhr ein und erwacht dennoch zwischen 5 und 6 Uhr am Morgen.
- erklärt das mittlere Kind ständig, dass es schwitzt (O-Ton sssswitzt) und gern nackischt herumlaufen möchte. (im Garten ja, auf der Straße dann doch eher nicht)
- hält das große Kind alle 10 Minuten seinen Kopf unter die Gartendusche.
- Mag man mittags gar nichts Warmes mehr essen.
- Kocht man Limonaden aus Zitrusfrüchten, die in Sekundenschnelle inhaliert werden.
- Ist das Auto drinnen viel zu warm.
- Hört man häufig das Martinshorn.
- Wird man etwas matschig im Kopf, vergisst so einiges und hat Wortfindungsstörungen wie am Anfang der Stillzeit.
- Sitzt die Amsel bis 23 Uhr am geöffneten Dachfenster und singt so laut, dass das Babyphone ihr Zwitschern überträgt.
- Kann man sich nicht vorstellen, wie es sich anfühlt zu frieren.
- Macht man Fruchteis am Stiel und färbt damit weiße T-Shirts im Batik-Look.
- Feiern alle Schulen und Kindergärten Sommerfeste und bitten um Kuchenspenden. (die Wärmewirkung eines Backofens bei 33 Grad Außentemperatur ist nicht zu verachten …)
- Möchte man gern die Nacht mit Rotwein und Decke im Garten verbringen und die Sterne anschauen und tut es doch nicht, weil siehe oben.
- bekommt man Fernweh und wünscht sich ganz schnell ans Meer, an schottische Steilküsten, nach Irland im Sommerregen, in weißverputzte Hotels auf Malta, auf einen quirligen Marktplatz in Italien.
- sollten Menschen um die 50 mit Bauchansatz besser nicht mittags um 12 joggen (und alle anderen bitte auch nicht) – ich bestelle im Geiste immer schon den Krankenwagen, wenn ich an ihnen vorbeifahre.
- sollte man weniger im Internet surfen. (damals schob mein spanischer Kollege den Einbruch des Internet-Portalgeschäfts immer auf die heißen Sommer in seinem Land)






