Wenn man das Haus
den ganzen lieben Sonntag dank orkanartiger Böen nicht verlassen kann, wurschtelt man so vor sich hin …
Jaa, ich weiß, es ist noch nicht Ostern, aber ich wollte eine Generalprobe für die Möhrentorte machen – und irgendwie musste ich den Rest Möhren aus der Biokiste ja verarbeiten (also die Möhren sind IM Kuchen, obendrauf nur Marzipan-Dummies) ..
Roggenbrot mit viel Zeit und viel Sauerteig, eigentlich und ursprünglich anthroposophisch rund und frei geformt, dann fiel mir der Laib aber beim Weg in den Ofen aufs Gesicht (also nicht auf meines, aufs Brotgesicht) und ich habe den renitenten Teig kurzerhand in die eckige Form gepresst …
Das Tochterkind wollte Blumen basteln – und da haben wir schon wieder Klo-Content produziert, Hyazinthen aus Klorollen sind nämlich ein sehr netter Sturmsonntag-Zeitvertreib. (dass man nicht viel sieht, liegt am Weltuntergangswetter und der Weigerung der Kamera, den Blitz zuzuschalten …)
Dem Sohn wiederum war eine Blume nicht genug, er wollte einen ganzen Garten, und so sind wir den Altpapiervorräten ein wenig auf den Leib gerückt – irgendwie fehlt in diesem Modell noch was, es sieht arg brav aus, ich schätze wir sollten noch drei bis fünf Kinder dazubasteln, die die geordneten Beete verwüsten, mit Bällen Fensterscheiben einschlagen und abends am Grill einen Marshmallow neben dem anderen vertilgen.







